Ärzte bei einer Operation
Ärzte bei einer Operation
© Monkey Business / fotolia.com
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Alterstraumatologie

Die Alterstraumatologie behandelt - in enger Zusammenarbeit mit der Akutgeriatrie - Patienten ab dem 65. Lebensjahr, die sich aufgrund eines Sturzereignisses typische Frakturen, denen oft auch eine Osteoporose zu Grunde liegt, zugezogen haben.

Hierzu gehören unter anderem

  • hüftgelenksnahe Oberschenkelbrüche
  • Oberarmbrüche
  • Wirbelkörperbrüche
  • sonstige Brüche der oberen und unteren Extremitäten sowie des Beckens

Durch eine Vielzahl von Nebenerkrankungen bei älteren und hochbetagten Patienten erhöht sich das Risiko während und nach einer Operation. In gemeinsamer Absprache erstellen daher die behandelnden Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte einen individuell auf die besonderen Vorerkrankungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten des Patienten angepassten Therapieplan.

Bereits in der Notaufnahme werden die notwendigen präoperativen Untersuchungen durch den Anästhesisten durchgeführt. Nach der OP begleitet der Anästhesist die postoperative Behandlung und dessen Prävention sowie eine patientenspezifische Schmerztherapie.

Unser Ziel ist, die Selbstständigkeit von Patienten soweit möglich zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im Rahmen eines aktivierend- therapeutischen Konzeptes werden deshalb die Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, der Sozialdienst und speziell ausgebildete und geriatrisch geschulte Pflegekräfte frühestmöglich in die Therapie mit einbezogen.

Berufsgruppenübergreifende Versorgung

Während des stationären Aufenthaltes werden die Patienten kontinuierlich interdisziplinär betreut. Die enge Verknüpfung und abgestimmte Zusammenarbeit von Geriater, Unfallchirurg und Anästhesist ermöglicht eine optimale Versorgung. Im Anschluss an eine OP erfolgt die schnellstmögliche Mobilisation, um einen muskulären Abbau zu verhindern. Durch den Umgebungswechsel kommt es bei den Patienten oftmals zu Verwirrtheitszuständen, die frühzeitig erkannt und adäquat behandelt werden müssen. Ziel ist es, dass der Patient nach der Entlassung wieder in seiner gewohnten Umgebung sein Leben so eigenständig wie möglich weiterführen kann.

Visite

Unsere Patienten werden täglich von den behandelnden Ärzten visitiert. Einmal pro Woche erfolgt eine spezielle interdisziplinäre alterstraumatologisch-geriatrische Visite. Darüber hinaus werden alle Patienten einmal wöchentlich in einer gemeinsamen Teamsitzung mit allen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen besprochen.

Entlassung

Die Entlassungen werden frühzeitig geplant und die Patienten, Angehörigen und ggfls. Betreuer eng in den Prozess eingebunden und intensiv unterstützt (Entlassmanagement). 

Damit soll eine reibungslose Entlassung in das häusliche Umfeld ermöglicht und die notwendigen organisatorischen Maßnahmen vor der Entlassung des Patienten in die Wege geleitet werden. 

Unser Sozialdienst steht Ihnen hier mit Rat und Tat zu Seite.


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